Parov Stelar feiert seine Rückkehr mit einem neuen Album

Der »Pioneer des Electro-Swing«, der Österreicher Parov Stelar, kehrt endlich zurück und wirft mit seinem neuen Album »Artifact« ein neues Schlaglicht auf sich selbst. Sein Markenzeichen sind Kult-Hits wie »All Night« und »Booty Swing«, die für 500 Millionen YouTube-Views und 10 Amadeus Austrian Music Awards Verantwortung tragen, und gleichzeitig überrascht er immer wieder mit neuen musikalischen Expeditionen. So auch auf »Artifact«, das den Electro-Swing zugunsten orchestraler Textur, sakralen Chören und filmreifer Klänge zurückstellt und eine ebenso eindrucksvolle wie bewegende Klangreise präsentiert, in der jede Note zu einem Artefakt persönlicher und gemeinsamer Erinnerungen wird.

Parov Stelar Kunst in Bewegung

Parov Stelar, bürgerlich auch Marcus Füreder, gehört zweifellos zu den einflussreichsten österreichischen Persönlichkeiten in der internationalen Musiklandschaft. Seit Mitte der Nullerjahre bis heute prägte er als einer der Erfinder des Electro-Swing, eine ganz einzigartige Musikrichtung, die Elemente aus dem traditionellen Jazz mit modernen elektronisch-tanzbaren Beats zusammenführt und deren visuelle Ästhetik eine unverwechselbare Handschrift trägt.

So zählen Hits wie All Night oder auch Booty Swing auf YouTube zusammen mehr als 500 Millionen Klicks, und für seine kurzweiligen und immer super kuriosen Video-Collagen, von denen es mittlerweile mehr als ein Dutzend gibt, wurde er bisher ganze zehnmal mit dem Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet. Auf der Konzertbühne führte ihn sein Weg nach und nach auf fast alle der für Musiker ambitionierten Bühnen der Welt: Von Coachella über Glastonbury oder Sziget bis hin zum Lollapalooza einmal komplett um den Globus. Im Zénith in Paris, im Alexandra Palace in London oder auch im PlayStation Theater in New York. Eine Karriere die sowohl sein Talent als auch seinen nachhaltigen Einfluss auf eine ganze Generation von Musikschaffenden auf der ganzen Welt belegt.

Seine Quellen für die kreative Energie entspringen schon in jungen Jahren der Welt der Mythus, der Zeitreise, von Atlantis und Parallelwelten. In einem Interview mit der KURIER: „In allen Kulturen lassen sich Spuren finden, auch Träume hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck in unseren Gefühlen. Diese Grundidee wollte ich auf meinem neuen Parov Stelar-Album „Artifact“ umsetzen, in der Gewissheit, daß es wohl ein Versuch bleiben würde.“

Amadeus Austrian Music Awards 2016

Artifact  Ein ambitioniertes neues Album

Mit seinem neuesten Album „Artifact“ wagt Parov Stelar einen künstlerischen Schritt in die Zukunft. Veröffentlicht am 14. November 2025 über sein Label Etage Noir Recordings (Vertrieb AWAL/Sony), auf dem die Idee der Artefakteder sensiblen Erinnerungsstücke, die man auf seinem Weg hinterlässt – erforscht wird: Gedanken, flüchtige Erinnerungen, emotionale Abdrücke.
Musikalisch verknüpft Parov Stelar auf „Artifact” sein populäres elektro-nisches Erbe mit klassischeren und filmischen Arrangements und somit überschreitet er seine eigenen Grenzen – indem er zeitlose Pop-Elemente, majestätische Stimmungen und elektronisches Plätschern miteinander kombiniert und dadurch eine Atmosphäre kreiert, die gleichzeitig intim und mächtig anmutet.
Auf „Artifact” verabschiedet sich Parov Stelar bewusst vom Electro-Swing der früheren Alben hin zu orchestralen Texturen: schwere Streicher, nostalgisches Klavier, heilige Chöre. Dieses Konzept verleiht einigen Stücken eine nahezu filmische Dimension, als ob jeder Song geschaffen worden wäre, um eine emotionsgeladene Filmszene zu il-lustrieren.

Orchestrale Klänge

Diese Ambition drückt sich auch in der Album-Aufnahme aus: Sie erfolgte im Brucknerhaus Linz, Parov Stelars Geburtsstadt, zusammen mit einem 35-köpfigen Orchester und betont auf diese Weise erneut – wie schon in der musikalischen Verschmelzung von Klassik und Elektronik – die Asymmetrie zweier musikalischer Traditionen. Schon vor der Veröffentlichung von „Artifact“ hatte Parov Stelar den ersten Titel des Folgealbums „Rebel Love“ präsentiert. Der Kontrast zwischen lebendigen klassischen Streichern und kraftvollen Beats markiert den Beginn einer neuen musikalischen Ära und verkörpert das Konzept des Artefakts, das mit allen (audio-)technischen Mitteln quasi „äußeres Zeichen“ in einen „Erinnerungsraum“ umformt noch einmal also Erinnerung, Energie und Emotion kongenial in Einklang bringt. Artifactist in diesem Sinne kein bloßes Album, sondern lautmalerisches Gemälde einer Innerlichkeit, in der jede Note, wie ein musikalisches Mandala, den Abdruck einer individuellen Erfahrung beinhaltet. Ein Werk also, das in seiner architektonischen Stringenz und purpurnen Ambition Zukunft behauptet.

Mit „Artifact“ stellt Parov Stelar klar, dass sein neues Album kein bloßes Comeback ist, sondern einer wahren künstlerischen Wiedergeburt gleicht. Dabei überschreitet er die Grenzen aller Genres, zwischen Elektronik, orchestraler Popmusik und filmisch schillernden Texturen. Und er lädt seine Zuhörer ein, dabei zu sein bei einer intimen und zugleich universellen Fahrt  ein Musikstück als eine Art wertvolles Artefakt.

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