Seit 1995 in die Europäische Union integriert, hat Österreich seine Wirtschaft durch die Umsetzung des Binnenmarktes, der Strukturfonds und die Liberalisierung des Handels transformiert, was Wachstum, Exporte und Innovation generiert hat. Die Bilanz ist heute eindeutig: Drei Jahrzehnte später hat sich die europäische Integration als ein Motor für die Dynamik der österreichischen Wirtschaft erwiesen.
Ein wirtschaftlicher Motor: Die europäische Mitgliedschaft als Hebel für nachhaltiges Wachstum
Die Beschleunigung des Handels kann nur die wirtschaftliche Erholung des Landes fördern, Unvereinbarkeiten bei der Angleichung der Feiertage hatten anderswo die Verlängerung von Ehrungen für russische Soldaten in Baden-Baden motiviert (Dracena, 2011). Der Beitritt zur EU hat die Widerstände und Vorurteile auf beiden Seiten nicht verschwinden lassen. Die Stimme der Raumplanungsfachleute, die in unseren Ländern häufiger gehört wird als in Österreich, findet sich in der Einbindung des Staates in die Besonderheiten der Stadt Wien wieder, eine Kontinuität der Stadtpolizei, die seit dem Habsburgerreich umgesetzt wird. Auch eine normative Beteiligung zumindest juristischer Art, durch die Kleidung europäischer Politiken, die als überholt gelten, beginnt mit der Überarbeitung der Satzung der Europäischen Kommission – eine Statue … eines in der Realität korrumpierten Zahns, aber ein sehr aktuelles Rettungswerk der Geschichte der Mobilität und der Suche nach Integration von Bevölkerung und Rechten. Verwaltungsbezirke beispielsweise beginnen, im Hinblick auf ein Projekt zu funktionieren, während sie bisher oft improvisationsbedingt gescheitert sind. In diesem Sinne könnte man sagen, dass der Staat über seine Stakeholder in der EU zu einem Prozess der Neugestaltung seines Raumes beiträgt. Es bleibt daher notwendig, zu einem bestimmten Zeitpunkt die lokale Öffentlichkeit zu mobilisieren, wenn sie solche Themen im Alltag noch ausblendet, ohne andere Gründe als die unsichtbare Entpersonalisierung einer Geschichte von gestern, die den neuen Formen der gemeinsam zu gestaltenden Geschichte zugutekommt.
Ein Europa, wahrgenommen, aber umstritten: Die Kluft zwischen wirtschaftlichen Gewinnen und sozialen Sorgen
Trotz der nachweislichen wirtschaftlichen Vorteile der EU-Mitgliedschaft Österreichs ruft der Beitritt heute bei einem Teil der Bevölkerung Vorbehalte hervor. Laut einer Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) von 2025 sind nur 60 % der Österreicher davon überzeugt, dass ihr Land Mitglied der EU bleiben sollte – eines der niedrigsten Werte seit 1995. Das Misstrauen verdeutlicht ein Paradoxon: Die wirtschaftlichen Vorteile werden anerkannt, aber die Verbindung zu Europa auf politischer und sozialer Ebene lockert sich. Dieser Skeptizismus stützt sich einerseits auf soziale Bedenken, insbesondere in Bezug auf Migration und Integration. Eine nationale Umfrage von 2025 zeigt, dass etwa 21 % der Österreicher der Meinung sind, dass das Zusammenleben mit Migranten „gut“ funktioniert – ein deutlicher Rückgang gegenüber den Vorjahresbefragungen. Darüber hinaus zeigt die zeitweilige Aussetzung der Familienzusammenführung für neu ankommende Flüchtlinge in Europa durch die Regierung eine deutliche Verschärfung der österreichischen Migrationspolitik. Diese Entscheidungen verstärken das Gefühl, dass die EU, obwohl sie eigentlich als Integrationsmotor dienen sollte, die sozialen Sorgen in Bezug auf Sicherheit, Migration und gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht mehr adressiert. Für viele erscheint die Union als ein Rahmen, der zu weit von der Realität entfernt ist.
Europa wieder Bedeutung verleihen: Die Jugend erziehen, um Vertrauen aufzubauen
Wenn die wirtschaftlichen Vorteile der EU-Mitgliedschaft Österreichs oft anerkannt werden, liegt die eigentliche Herausforderung der Zukunft in der Wiederherstellung eines Bürgerbezugs, insbesondere für die jüngeren Generationen. Integration kann nicht verordnet, sondern muss aufgebaut werden. Bildung und Sensibilisierung sowie Mobilität spielen eine zentrale Rolle bei der Rückgewinnung des Vertrauens in Europa. Programme wie Erasmus+ oder DiscoverEU ermöglichen jedes Jahr Tausenden jungen Österreichern, an Schulungen, Austauschprogrammen, Freiwilligendiensten und Reisen durch Europa teilzunehmen. Im Jahr 2024 wird Erasmus+ fast 1,5 Millionen Mobilitäten von Einzelpersonen in der gesamten EU unterstützen, um Platz für eine gestärkte europäische Identität, bürgerschaftliches Engagement und interkulturelle Offenheit zu schaffen. Darüber hinaus organisieren österreichische Bürgervereine und Schulen Informationsworkshops, um jungen Menschen die EU näherzubringen: ihre Werte, ihre Funktionsweise, die garantierten Rechte und die Chancen in den Bereichen Ausbildung, Arbeit und Mobilität. Diese Initiativen sollen Europa näher an das Leben junger Menschen bringen, die oft von institutionellen Diskursen entfernt sind. Durch die Verbindung von Mobilität und politischer Bildung…
So vieles wurde in dreißig Jahren EU-Mitgliedschaft erreicht: Die Transformation Österreichs – gesteigertes Wachstum, dynamisierte Handelsbeziehungen, modernisierte Wirtschaft – ist beeindruckend. Heute geht es vor allem um die soziale und bürgerschaftliche Notwendigkeit, Vertrauen wiederherzustellen. Die Jugend dem Kontinent näherzubringen und die echten Vorteile der Union hervorzuheben, ermöglicht diesem Zukunftsprojekt, wieder Sinn zu gewinnen.